09.06.2026 16. Orality and Literacy in the Ancient World Konferenz (Madrid, Mai 2026) von Paula Neumann

(c) Ignacio González Guevara

Vom 20. – 22.05.2026 fand in Madrid die 16. Ausgabe der Orality and Literacy in the Ancient World Konferenz statt, diesmal mit dem Unterthema „embodiment“. In den Räumen der „Fundación Pastor de Estudios Clásicos“ trafen an drei Tagen etablierte Wissenschaftler*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen aus ganz verschiedenen Ländern zusammen, um sich gegenseitig ihre Projekte und Ansätze vorzustellen und zu diskutieren.

Dabei gab die die Konferenz eröffnende Keynote von Deborah Beck (Austin) mit dem Titel „Forms of love from Sappho to Hildegard of Bingen“ schon einen Eindruck davon, wie vielfältig und breit gefächert die Beiträge sein würden: Von Homer bis zur modernen Dichterin Alice Oswald, von Klassischer Philologie über Altem und Neuem Testament bis zur Ägyptologie waren ganz verschiedene Epochen und Fächer vertreten.

Dank der Finanzierung durch das GRK und das Institut für Klassische Sprachen und Literaturen konnte ich an der Konferenz mit einem Beitrags zum Thema „Embodied History – The chorus of old men in Aeschylus’ Agamemnon“, einen Ausschnitt aus meinem Dissertationsprojekt, teilnehmen. Die Teilnahme an der Konferenz hat mir nicht nur wichtiges Feedback von internationalen Fachleuten ermöglicht, sondern obendrein noch das Knüpfen neuer und wertvoller Kontakte zu anderen Wissenschaftler*innen in unterschiedlichen Karrierestufen. Ich erinnere mich sehr gerne an die Zeit in Madrid zurück und blicke gespannt auf die nächste Auflage der Konferenz, die in ungefähr zwei Jahren erneut stattfinden wird.